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Sehen und Lernschwierigkeiten (MAUS 3)

Sehen ist eine Fähigkeit, die im Alltag eine große Bedeutung hat. Auch in der Schule und beim Erlernen des Lesens und Rechnens ist das Sehen relevant. Mit dieser Studie wollen wir das Sehen von Kindern mit und ohne Lernschwierigkeiten genauer untersuchen. Wir wollen herausfinden, wie die visuellen Fähigkeiten von Kindern sind, die in der Schule Schwierigkeiten mit dem Lernen haben.

Wir suchen aktuell Kinder für die Teilnahme an unserem Forschungsprojekt „Sehen und Lernschwierigkeiten“ (MAUS 3). Teilnehmen können alle Kinder der 1. bis 6. Schulklasse, die Schwierigkeiten mit dem Lernen haben. Bei diesem Projekt handelt es sich um eine Studie, sodass alle teilnehmenden Kinder eine vorher festgelegte Testauswahl erwartet. Neben einem ausführlichen Fragebogen wird vor Ort an zwei Testterminen ein einheitliches Testverfahren zur Diagnostik angewendet, das verschiedene Aspekte sowohl des Sehens als auch des Lernens erfasst.

Wir er­for­schen das Sehen im Zu­sam­men­hang mit Lern­schwie­rig­kei­ten. Teilnehmen kön­nen deshalb alle Kin­der der 1. bis 6. Schulklassen, die Schwie­rig­keit­en mit dem Ler­nen haben. Hierbei ist es nicht zwingend er­for­der­lich, dass bei Ihrem Kind bereits eine Lernstörung (Dyskalkulie, Legasthenie, LRS oder ähnliches) diagnostiziert wurde. Allerdings sollte es erste Hinweise ge­ben, dass sich die Lernleistungen Ihres Kindes, z.B. in Deutsch oder in Mathe­matik, von denen der anderen Kin­der un­ter­schei­den.

Lesen, Schreiben und Rechnen erfordern be­son­de­re visuelle Fähigkeiten für das Sehen in der Nähe. Wir haben ver­schie­de­ne Tests und Ver­fah­ren aus­ge­wählt, mit denen wir visuelle Fer­tig­keit­en un­ter­su­chen wol­len. So überprüfen wir am ersten Testtermin (ca. 180 Minuten) vor Ort die visuellen Grund­la­gen, bei­spiels­wei­se die Sehschärfe, das Kontrast- und Farbensehen. Zusätzlich prü­fen wir noch anhand ver­schie­dener Tests unter an­de­rem die Ge­sichter-Erkennung und visuell-räumliche Fähigkeiten.

Am zwei­ten Testtermin (ca. 120 Minuten) ma­chen wir mit Ihrem Kind einige Tests zum Ler­nen. Dies sind standardisierte Testverfahren, bei denen Lesen, Rechtschreibung und Rechnen geprüft wer­den sowie ein Intelligenztest.

Im Vorhinein müs­sen Sie als Erziehungsberechtigte einen Fragebogen (ca. 45 Minuten) von Zuhause on­line ausfüllen.

Die Kontaktaufnahme für eine Teil­nah­me an der Studie „Sehen und Lern­schwie­rig­kei­ten" (MAUS 3) erfolgt on­line über den Anmeldebogen.

Zunächst müs­sen Sie on­line durch einen Haken in dem Anmeldebogen Ihr Einverständnis zur Teil­nah­me und zu unserer Datenschutzerklärung ge­ben. Sie haben die Mög­lich­keit sich diese Einverständniserklärungen hier herunterzuladen.

Anschließend ge­ben Sie bitte Ihre Kon­takt­da­ten an und senden den Anmeldebogen ab.

Dann er­hal­ten Sie in den darauffolgenden Tagen eine E-Mail von uns mit ei­nem Link. Über diesen Link kom­men Sie zu ei­nem Fragebogen. Außerdem bekommen Sie einen Buch­sta­ben-Zahlen-Code, den Sie als Erkennungscode zu Beginn des Fragebogens eingeben müs­sen.

In diesem Fragebogen wer­den Fra­gen zu Ihrem Kind und dem Sehen Ihres Kindes gestellt. Gerne können Sie diesen Fragebogen zusammen mit Ihrem Kind ausfüllen. Das vollständige Ausfüllen des Fragebogens wird vermutlich ungefähr 45 Minuten Zeit in Anspruch nehmen. Wenn Sie den kom­plet­ten Fragebogen ausgefüllt haben, senden Sie den Fragebogen ab.

Nun kann es sein, dass wieder ein wenig Zeit verstreicht. In dieser Zeit ent­schei­den wir anhand des von Ihnen ausgefüllten Fragebogens, ob Ihr Kind an der Studie MAUS 3 mitmachen kann. In jedem Fall er­hal­ten Sie in den folgenden Wochen eine Rück­mel­dung per E-Mail.

Wenn wir Ihr Kind und Sie zu unserer Studie einladen, teilen wir Ihnen rechtzeitig mit, wel­che Unterlagen wir von Ihnen brauchen. Wichtig ist ein Bericht von ei­nem Termin beim Augenarzt / bei der Augenärztin, der nicht länger als 6 Monate in der Ver­gan­gen­heit liegt.

In ei­nem kurzen Telefongespräch klären wir dann, ob Ihrerseits noch offene Fra­gen bestehen, und vereinbaren zwei Termine für die Studie vor Ort.

Die Studie findet in den Räumen der Sehambulanz für Kin­der (seki) an der TU Dort­mund in zwei Einzelterminen statt:  

Am ersten Termin wird das Sehen Ihres Kindes überprüft. Dabei wer­den mit ver­schie­de­nen Testverfahren ausgewählte visuelle Fer­tig­keit­en überprüft. Das sind Aufgaben am Schreibtisch oder am Com­pu­ter.

Am zwei­ten Termin findet die Lernüberprüfung statt. Dabei führen wir mit Ihrem Kind ver­schie­de­ne standardisierte Testverfahren zum Rechnen und Lesen sowie einen Intelligenztest durch. Diese Testverfahren wer­den eben­falls am Schreibtisch zu­sam­men mit dem Kind erledigt.

Uns ist bewusst, dass beide Testtermine für Ihr Kind sehr anstrengend wer­den. Deshalb sorgen wir selbst­ver­ständ­lich für Pausen und bieten Ihnen einen Aufenthaltsraum an. Bitte planen Sie für den ersten Termin drei Stunden und für den zwei­ten Termin zwei Stunden Zeit ein.

4-6 Wochen nach den Un­ter­su­chun­gen bekommen Sie einen Bericht mit den Er­geb­nis­sen Ihres Kindes.

Die erhobenen Daten wer­den von dem Anmeldebogen getrennt notiert und aufbewahrt. Daten aus den Fremdbefunden (z.B. Arztberichte, Schulberichte) wer­den kategorisiert. Die Verarbeitung Ihrer Daten (Fragebögen, Fremdbefunde, Testergebnisse) erfolgt pseudonymisiert unter Ver­wen­dung einer Buch­sta­ben-Zahlen-Kom­bi­na­ti­on und ohne Angabe Ihres Namens.

Zum einen möchten wir Ihrem Kind und Ihnen die Überprüfung der visuellen Funktionen an­bie­ten und in­di­vi­du­elle Unter­stüt­zung er­mög­li­chen. Zum anderen wer­den die erhobenen Daten für die Studie MAUS 3 ver­wen­det.

Ausführliche Informationen zur Studie MAUS 3

Hier finden Sie die Dokumente zum Herunterladen für Ihre Unterlagen:

 

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.