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Über das Gehirn

Darstellung von Nervenzellen © pixabay

Wenn du wach bist, produziert dein Gehirn so viel Energie, dass es eine kleine Glühbirne zum Leuchten bringen kann!

Dein Gehirn besteht aus ungefähr 100 Milliarden (das ist eine 1 mit 11 Nullen: 100.000.000.000!) Nervenzellen. Die nennt man auch Neurone. Wenn du z.B. an etwas denkst, dann senden sich diese Neurone ganz viele kleine elektrische Signale zu. Die sind so wie kleine Stromschläge. Die fühlst du nicht, weil die nur ganz klein sind. Aber wenn man alle zusammenpacken würde, könnte man damit eine Glühbirne zum Leuchten bringen.

 

Dein Gehirn verändert sich dein ganzes Leben lang

Wenn du wächst, wächst dein Kopf und dein Gehirn natürlich mit. Aber sogar, wenn du ausgewachsen bist, verändert sich dein Gehirn immer noch!

Skizzierter Querschnitt des Gehirns © pixabay

Dein Gehirn arbeitet immer, sogar wenn du schläfst

Im Schlaf verarbeitet dein Gehirn das, was du am Tag gelernt hast. Deswegen träumst du auch manchmal von Dingen, die du am Tag vorher erlebt hast. Außerdem passt dein Gehirn auf deinen Körper auf und sorgt dafür, dass du z.B. weiter atmest und dass dein Herz schlägt.

Der vordere Teil deines Gehirns ist ganz schön groß. Sogar größer als bei manchen Dinosauriern!

Der vordere Teil des Gehirns wird Frontallappen genannt. Hier passiert ganz viel: Der Frontallappen gibt Befehle an deine Arme und Beine, damit sie sich bewegen. Außerdem sind hier deine komplizierten Gedanken: Wenn du dir überlegst, was du heute unternehmen möchtest, oder wenn du dich zwischen zwei Sachen entscheiden musst, dann passiert das hier. Übrigens: Wenn du jemandem einen Vogel zeigst, dann zeigst du mit dem Finger genau auf deinen Frontallappen.

Eine Grafik, die ein Gehirn als Gesicht von einer Zeichentrickfigur zeigt. Sie zeigt einen Daumen hoch und läuft auf etwas zu. © pixabay

Im Gehirn gibt es keine Schmerzzellen, deshalb kann dir dein Gehirn nicht wehtun.

Kopfschmerzen gibt es aber trotzdem. Dein Gehirn ist nämlich von drei Häuten umschlossen, die das Gehirn schützen, aber trotzdem ganz schön empfindlich sind. Und die tun bei Kopfschmerzen weh. Dann ist es am besten, Wasser zu trinken oder einen Mittagsschlaf zu machen. Dann gehen die Kopfschmerzen oft von selber wieder weg.

Dein Gehirn sieht ein bisschen so aus, wie eine große Walnuss.

Vielleicht hast du ja schonmal ein Bild von einem Gehirn gesehen. Von außen sieht es ganz runzelig aus. Fast so wie eine Walnuss. Aber wenn man tiefer in das Gehirn guckt, sieht man natürlich sofort, dass das keine Walnuss ist. Denn innendrin sieht das Gehirn ganz anders aus.

Illustrierte Gehirnhälften (Hemisphären) in orange und blau © pixabay

Das Gehirn besteht aus zwei Hälften: eine rechte Hälfte und eine linke Hälfte.

Die Hälften sehen genau gleich aus, sind aber trotzdem anders: Die linke Seite ist meistens besser darin, Probleme zu lösen, in Mathe und beim Schreiben. Die rechte Seite ist kreativ und hilft dir, gut in Musik oder Kunst zu sein. Forscher*innen haben den beiden Hälften auch einen komplizierten Namen gegeben: Sie heißen Hemisphären (das „h“ wird wie „f“ ausgesprochen, also „Hemisfären“).

 

Dein Gehirn ist ein richtiger Supercomputer.

Auch wenn ein Computer Matheaufgaben viel schneller rechnen kann als ein Matheprofessor, ist ein Gehirn eigentlich viel besser als ein Computer. Denn im Gegensatz zu einem Computer kannst du ganz viel lernen. Nicht nur für die Schule, sondern auch, wann man bitte und danke sagen muss oder wie das Gesicht von deiner Lehrerin oder deinem Lehrer aussieht. Das findet ein Computer ganz schön schwer!

Ausschnitt aus einem MRI-Scan des Gehirns © FG SSB​/​ TU Dortmund

Dein Gehirn ist richtig kompliziert.

Wir Forscher*innen konnten schon einiges über das Gehirn herausfinden. Aber das Gehirn ist so kompliziert, dass wir ganz viel immer noch nicht wissen. Dabei können wir sogar schon Bilder vom Gehirn im Kopf machen!

Damit wir mehr über das Gehirn herausfinden können, brauchen wir ganz viele Forscher*innen. Wenn du willst, kannst du auch mitmachen!

 

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.