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Projektlaufzeit: 01.10.2017 - 30.09.2024

Die Verarbeitung und Regulation von Emotionen bei Kindern psychisch erkrankter Eltern

Ausführliche Informationen entnehmen Sie bitte unserem Flyer.

 

Psychische Erkrankungen gehören zu den häufigsten Erkrankungen unserer Zeit. Mit einer psychischen Erkrankung wie zum Beispiel einer Depression, einer Angststörung oder einer Sucht sind nicht nur erhebliches Leiden und Beeinträchtigung für die Betroffenen verbunden. Auch für die Kinder der Betroffenen bedeutet dies häufig eine große Belastung. Für sie ist es ganz besonders schwierig zu verstehen, warum Mama oder Papa sich plötzlich anders verhalten, nicht mehr mit ihnen spielen oder lachen können. Studien haben gezeigt, dass Kinder psychisch erkrankter Eltern ein erhöhtes Risiko haben im Laufe ihres Lebens selbst psychisch zu erkranken. Wie genau psychische Erkrankungen übertragen werden, ist jedoch noch wenig erforscht. Deshalb untersucht unsere Studie die Wahrnehmung und den Umgang mit Gefühlen, die bei der Entwicklung und Chronifizierung psychischer Erkrankungen eine wichtige Rolle spielen.

Wir betrachten in unserer Studie, wie bestimmte Eigenschaften der psychischen Erkrankung der Eltern, z.B. die Dauer oder die Art der Erkrankung, mit der Wahrnehmung und Steuerung von Gefühlen bei ihren Kindern in Zusammenhang stehen. Zudem interessiert uns, welche positiven Auswirkungen eine psychotherapeutische Behandlung und ein Elterntraining auf die Gefühlswahrnehmung und -steuerung der Kinder haben. So möchten wir Aufschluss über Ansatzpunkte präventiver Maßnahmen erlangen, um den Teufelskreis zu durchbrechen und zu verhindern, dass die Kinder selbst erkranken. Diese Studie wird in Kooperation mit der Justus-Liebig-Universität Gießen durchgeführt und ist Teil des Forschungsprojekts „Children of Mentally Ill Parents at Risk Evaluation (COMPARE)”, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird.

Falls Sie oder Ihr Kind an der COMPARE-Studie teilnehmen möchten, schreiben Sie bitte eine E-Mail an jana.hapcketu-dortmundde mit dem Betreff “COMPARE-Studie”.

 

Projektteam: Hagelweide, Weigelt

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.