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Die Verarbeitung und Regulation von Emotionen bei Kindern psychisch erkrankter Eltern

Projektlaufzeit: 01.10.2017 - 30.09.2021

Psychische Er­kran­kun­gen gehören zu den häufigsten Er­kran­kun­gen unserer Zeit. Mit einer psychischen Erkrankung wie zum Bei­spiel einer Depression, einer Angststörung oder einer Sucht sind nicht nur erhebliches Leiden und Be­ein­träch­ti­gung für die Betroffenen verbunden. Auch für die Kin­der der Betroffenen bedeutet dies häufig eine große Be­las­tung. Für sie ist es ganz be­son­ders schwierig zu ver­ste­hen, warum Mama oder Papa sich plötzlich anders verhalten, nicht mehr mit ihnen spielen oder lachen kön­nen. Studien haben gezeigt, dass Kin­der psychisch erkrankter Eltern ein erhöhtes Risiko haben im Laufe ihres Lebens selbst psychisch zu erkranken. Wie genau psychische Er­kran­kun­gen übertragen wer­den, ist jedoch noch wenig er­forscht. Deshalb un­ter­sucht unsere Studie die Wahr­neh­mung und den Umgang mit Gefühlen, die bei der Ent­wick­lung und Chronifizierung psychischer Er­kran­kun­gen eine wich­ti­ge Rolle spielen.

Wir be­trach­ten in unserer Studie, wie bestimmte Ei­gen­schaf­ten der psychischen Erkrankung der Eltern, z.B. die Dauer oder die Art der Erkrankung, mit der Wahr­neh­mung und Steuerung von Gefühlen bei ihren Kindern in Zu­sam­men­hang stehen. Zu­dem in­te­res­siert uns, wel­che positiven Aus­wir­kungen eine psychotherapeutische Behandlung und ein Elterntraining auf die Gefühlswahrnehmung und -steuerung der Kin­der haben. So möchten wir Auf­schluss über Ansatzpunkte präventiver Maß­nahmen erlangen, um den Teufelskreis zu durchbrechen und zu verhindern, dass die Kin­der selbst erkranken. Diese Studie wird in Ko­ope­ra­ti­on mit der Justus-Liebig-Uni­ver­si­tät Gießen durch­ge­führt und ist Teil des For­schungs­pro­jekts „Children of Mentally Ill Parents at Risk Evaluation (COMPARE)”, das vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung und For­schung (BMBF) ge­för­dert wird.

Falls Sie oder Ihr Kind an der COMPARE-Studie teilnehmen möchten, schreiben Sie bitte eine E-Mail an klara.hagelweidetu-dortmundde mit dem Betreff “COMPARE-Studie”.

Projektteam: Hagelweide, Weigelt

Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.